Griechisch-römische Mythologie

 

danae

Zeus, Danae
und der Goldregen.

Der trickreiche Zeus. Und wie Tizian und Klimt das sehen.

die-drei-schoenen

Das Urteil des Paris.

Wer ist Paris? Und wie hat Rubens dieses bei vielen Künstlern beliebte Thema umgesetzt?

knossos

Der Minotaur und Picasso.

Was sich im Labyrinth auf Kreta abgespielt hat. Von Minos bis Ikarus.

apollon

Apollon und seine Musen.

Der Gott der Kunst beschützte seine neun Musen. Wer sind sie, um warum gerade neun?

io

Io, Zeus und
die Argusaugen.

Die schöne Io wird von Zeus in eine Kuh verwandelt. Und von Argos mit Argusaugen bewacht.

   
   
   
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die wichtigsten griechischen Götter

 

kronos

Giorgio Vasari (1511-1574). Kronos kastriert seinen Vater Uranus. Palazzo Vecchio Florenz.

 

Kronos, der Titan – Vater von Zeus.

 

Er ist der Sohn der Erde (Gaia) und des Himmels (Uranos). Uranos hasst seine Kinder und verbannt diese in den Tartaros (= in den untersten Teil der Unterwelt, noch unter dem Hades). Das findet seine Gattin Gaia gar nicht gut. Sie stiftet Kronos an, seinen Vater mit einer Sichel zu entmannen. Kronos wird zum Herrscher der Welt. Er nimmt sich seine Schwester Rhea zur Frau. Aus Angst, von seinen Kindern entmachtet zu werden, frisst er sie sofort nach der Geburt auf. Nur bei Zeus gelingt das nicht, weil Rhea den kinderfressenden Kronos mit einem Trick reinlegt.

 

 

zeus

Zeus, Herrscher der Welt und Chef des Himmels. Statue im Louvre Paris.

 

 

hera

>Hera, Schwester und Gemahlin von Zeus, im Louvre Paris.

 

 

danae

>Danae und der Goldregen. Von Tizian.

 

Zeus, der höchste Gott – oder doch nicht?

 

Zeus wird von Rhea im Geheimen zur Welt gebracht, weil ihn sonst sein Vater, der Titan Kronos, auffressen würde. Die Mutter wickelt statt des Neugeborenen einen Stein in die Windeln und gibt diesen Kronos zum Fressen. Seine anderen Kinder hat er schon verschlungen.

 

Zeus wächst auf und zwingt später Vater Kronos, die Geschwister wieder auszuspucken. Und auch «seinen» Stein – Zeus stellt ihn dann in der Kultstätte von Delphi auf. Seine Geschwister Hera, Hestia, Demeter, Hades und Poseidon werden wieder zum Leben erweckt. Dann entmachtet Zeus seinen Vater und wird selbst zum Herrscher der Welt. Er teilt sie in drei Bereiche ein: Er selbst herrscht über den Himmel; Poseidon teilt er das Meer zu, und die Unterwelt geht an Hades.

 

Zeus ist zwar der Boss aller griechischen Götter, aber über ihm stehen noch die Moiren, seine Töchter Klotho, Lachesis und Atropos, die das Schicksal verkörpern. Diesen hat sogar er sich zu fügen.

 

Zeus' ungezählte Frauen und Kinder.

Zeus hat ein paar Dutzend Gemahlinnen und Geliebte (darunter >Hera, >Danae, Leda, Kallisto) und zeugt mit diesen eine unüberblickbare Menge von Kindern. Die berühmtesten davon: >Aphrodite, Herakles, >Perseus, Persephone, >Apollon, Hermes, Dionysos.

 

 

 

aphrodite

Die Aphrodite von Rubens. Gemälde
>
Urteil des Paris, 1597-99. National Gallery London.

 

herakles

Rubens: Herkules im Kampf mit Hippolyte, 1598. Sanssouci Potsdam.

 

 

Wie heissen die zwölf olympischen Götter?

 

Als «echte Olympier» bezeichnet man jene
zwölf Götter, die auf dem Olymp residieren.

 

>Apollon
>Aphrodite

>Ares

Artemis

>Athene

Demeter

>Hephaistos,
>Hera (Schwester und Gattin von Zeus)

Hestia

Hermes

>Poseidon

>Zeus.

 

Daneben gibt es noch die «Olympier», die erst später in den Olymp aufgenommen werden:
Hebe und Eileithyia (Kinder von Zeus und der Göttin Hera), Persephone (Tochter von Zeus und Demeter) sowie Herakles und Dionysios, die Zeus mit sterblichen Frauen zeugt (mit Alkmene und Semele).

 

Eine sehr schöne Gesamtschau der Olympischen Götter und Halbgötter findet sich hier: >fabelwesen.net

 

   

 

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