Pipilotti Rist


Sonderausstellung vom 26. Februar
bis 8. Mai 2016 im Kunsthaus Zürich

 

 

Ein Genuss für die Sinne! Pipilotti Rist versteht es, ihre Besucher in den Bann zu ziehen – mit Licht und Sound, mit lustigen Einfällen, mit Objektassemblagen und mit Videokunst vom Feinsten. Mit ihrem Werktitel «Dein Speichel ist mein Taucheranzug im Ozean des Schmerzes» konnte ich anfangs nicht viel anfangen, doch in der Ausstellung fühlte ich mich wie ein Taucher unter Wasser – schwebend und eingelullt in ein mir fremdes Element, das nicht von dieser Welt zu sein scheint. Wunderbar! Nicht alle gezeigten Werke sind «neu», einige stammen aus den 1990er-Jahren, aber eindrücklich sind sie allesamt.

 

Pipilotti Rist, Jahrgang 1962, geboren in Grabs im Rheintal, hat international Karriere gemacht und zählt heute zu den bedeutensten Künstlerinnen in Sachen Videokunst.


 

 

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Administrating Eternity

Ein begehbares Kunstwerk bestehend aus transparenten Tüllgardinen, auf die mit vier Projektoren Videofilme projiziert werden.

 

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Der Pixelwald

Videoinstallation mit hängenden LED-Lichtern, die ständig und im Zufallsmodus die Farbe wechseln. Im Hintergrund laufen Videofilme.

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Der Cape Cod Chandelier

Was für eine verrückte Idee! Ein Kronleuchter aus lauter Unterhosen, auf die zwei Projektoren Licht werfen, was tausende von verschiedenen Farbkombinationen bringt. Faszinierend.

 

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Worry Will Vanish Horizon

Videoprojektion über zwei Eckwände hinweg mit ständig wechselnden Sujets aus der Natur und aus dem Leben. Die Zuschauer stehen dabei in der «Pixelwand» oder liegen am Boden.

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Die Lust an der Zerstörung

Das Video zeigt eine junge Frau, die durch die Stadt zieht und Autoscheiben einschlägt. In ihrer Nähe eine Polizistin, die das auch amüsant findet. Vielleicht nicht die beste aller Ideen, dieses Video mit Kindern zu betrachten...

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Diashow

 

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