Zentrum Paul Klee , Bern

 

Was für ein Kunstwerk für die Kunst! Die elegante Wellenkonstruktion entstammt dem Reissbrett des italienischen Architekten Renzo Piano. Seine Reputation im Museumsbau war offenbar so hervorragend, dass die Bauherren einen Architekturwettbewerb für unnötig hielten und Piano den Auftrag direkt erteilten.

 

Schon 1990 hatte der einzige Enkel von Paul Klee, Alexander Klee, der Stadt und dem Kanton Bern zu verstehen gegeben, dass die Erben bereit wären, grosse Teile des Nachlasses für ein Museum zur Verfügung zu stellen.

 

Als dann noch ein grosszügiger Mäzen auf den Plan trat – der Chirurg Prof. Maurice E. Müller – und 1998 dem Kanton Geld und Land für ein Museum im Schöngrünquartier schenkte, stand dem Bau des Zentrums nichts mehr im Wege. Maurice E. Müller hielt allerdings fest, dass Paul Klee nicht nur als Maler, sondern auch in anderen Künsten, insbesondere der Musik, aktiv gewesen sei, weshalb ein monografisches Museum dem Genius von Klee nicht gerecht werde.


So entstand unter den drei eleganten Wellen von Renzo Piano ein Kulturzentrum, das neben der Bildersammlung auch Räume für Kongresse, kulturelle Veranstaltungen und ein Kindermuseum für «Kinder von 4 bis 88 Jahren» sowie einen von Martha Müller­Lüthi geschenkten Skulpturenpark umfasst. Das Zentrum Paul Klee konnte 2005 eröffnet werden.

 

 

>Zentrum Paul Klee, Bern

 

 

>Kurzbiographie Paul Klee

 

 

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Das schönste Museum der Schweiz

Die drei Wellen beherbergen nicht nur die Bildersammlung, sondern auch ein Kongresszentrum sowie ein Museum für Kinder.

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Grosszügige Erben

Paul Klees Erben erwiesen sich generös: Livia Klee­Meyer (die zweite Frau von Felix Klee) schenkte der Stiftung den gesamten ihr zugefallenen Erbteil der Sammlung, und Alexander Klee, einziger Enkel von Paul Klee, stellte den Grossteil seiner eigenen Sammlung als Leihgabe zur Verfügung.

 

bluehendergarten

40% des Gesamtwerks von Paul Klee

Mit den Beständen der bisher im Kunstmuseum Bern beheimateten Paul­Klee­Stiftung umfasst die zusammengeführte Sammlung heute rund 40% des Gesamtwerks von Paul Klee.

 

 

 

Ausstellungen

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Sonderausstellung «Paul Klee – bewegte Bilder»

Klees Werke im Zeichen der Bewegung. Gehen und Schreiten und Tanzen – der Versuch, die Schwerkraft zu überwinden. In drei Teilen: Jan-Mai 16, Mai-Aug 16, Aug16-Jan 17.

 

Paul Klee, Fräulein vom Sport, 1938.

>Fotos/Diashow

chinese_whispers

Sonderausstellung «Chinese Whispers»

Neue Kunst aus China. Sammlung Uli Sigg und M+ Sigg Collection. Sonderausstellung vom 19. Februar bis

19. Juni 2016 im Kunstmuseum Bern und im

Zentrum Paul Klee, Bern.

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