Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz», Winterthur

 

Die Begeisterung für Kunst muss er von seinem Vater, Theodor Reinhart (1849-1919), geerbt haben. Dieser war nicht nur ein höchst erfolgreicher Handelskaufmann, sondern auch ein Mäzen von verschiedenen Künstlern seiner Zeit.

 

Oskar Reinhart selbst begann früh zu sammeln, konnte sich aber erst mit 39 Jahren seinen Traum verwirklichen und sich von der kaufmännischen Arbeit im Familienunternehmen zurückziehen. Ab 1924 widmete er sich ganz dem Ausbau der Kunstsammlung.


1924 erwarb Oskar Reinhart auch die Villa «Am Römerholz», machte sie zu seinem privaten Wohnsitz und zum Ort seiner Kunstsammlung. Hier lebte er, umgeben von seinen geliebten Werken, bis zu seinem Tod im Jahre 1965.

 

Oskar Reinhart wollte seine Sammlung aber auch der Öffentlichkeit zugänglich machen und schenkte bereits 1940 einen Teil davon der Stadt Winterthur. Den anderen Teil – samt Villa – überliess er testamentarisch der Schweizerischen Eidgenossenschaft, die die Sammlung «Am Römerholz» betreut und seit 1970 dem Publikum zugänglich macht.

 

 

 

>Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz»

 

 

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Die Villa «Am Römerholz»

1924 von Oskar Reinhart erworben und zum Ort seiner Kunstsammlung gemacht, aber gleichzeitig auch zu seinem privaten Wohnsitz.

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Reinharts Vorliebe zum Impressionismus

Oskar Reinhart sah im Impressionismus die bedeutendste Leistung der Kunstgeschichte. Ältere Malerei erwarb er nur exemplarisch.

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Gemälde aus sechs Jahrhunderten

Die Sammlung «Am Römerholz» bietet einen ausgezeichneten Einblick in die Geschichte der Malerei vom 14. Jahrhundert bis in die Moderne.

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Fotos/Diashow

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Oskar Reinhart, der Sammler

Oskar Reinhart (1885–1965) war einer der bedeutendsten Kunstsammler der Schweiz und Spross einer Winterthurer Handelsdynastie... >mehr

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