SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT.


Die Schirn ist kein Museum und verfügt auch über keine eigene Sammlung. Dafür konzentriert sie sich auf grosse Einzelausstellungen bedeutender internationaler Künstler.

 

Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1986 wurden hier nicht weniger als 200 Ausstellungen organisiert und nahezu neun Millionen Besucherinnen und Besucher empfangen.

 

Die Schirn hat einen so ausgezeichneten Ruf, dass auch Häuser wie das Centre Pompidou, die Tate Gallery oder das Museum of Modern Art regelmässig Kooperationen mit ihr eingehen. So sind/waren denn schon Grössen von Théodore Géricault bis Yoko Ono und von Edvard Munch bis Jeff Koons in der Schirn zu sehen.

 

Was heisst eigentlich Schirn? Es ist ein Ausdruck, der aus dem Mittelalter stammt: Schirne waren offene Verkaufsstände für Metzger. Diese gab es entlang des Krönungswegs zwischen dem Dom und dem Römer, wo heute die Schirn steht. Auf dem Luftbild von Google Earth sieht man das lang gezogene, schlanke Gebäude der Schirn zwischen Altstadt und dem Fluss Main sehr gut.

 

 

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Schirn Kunsthalle Frankfurt. Google.

 

 

Nach der teilweisen Zerstörung der Altstadt durch Bomben im Zweiten Weltkrieg 1944 lag das Gelände lange brach. In den 1980er-Jahren entwarf man dann diesen 140 Meter langen und nur 10 Meter schmalen Gebäudekomplex, der jetzt die Lücke zwischen Dom und Römer schliesst.

 

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Die schlanke Schirn. Foto Dontworry,
Wiki Commons.

 

 

 

 

 

 

Titelbild (Ausschnitt)

Dorothea Tanning (1910-2012).

Spannung, 1942. Sammlung Ulla

und Heiner Pietzsch, Berlin.
©The Estate of Dorothea Tanning.
VG Bild-Kunst, Bonn 2020,
Foto: Jochen Littkemann, Berlin.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinweis

Ich habe diese Ausstellung nicht selbst

besucht. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt

war während der Corona-Epidemie für

längere Zeit geschlossen. Die Bilder der

Ausstellung wurden vom Pressedienst

der Schirn zur Verfügung gestellt.

20. April 2020

 

 

 

 

 

 

 

AUSSTELLUNG «FANTASTISCHE FRAUEN», 13.2. - 24.5.2020.

 

«Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo» heisst die Ausstellung im Untertitel. Sie zeigt auf, dass Frauen nicht nur als Motive von männlichen Künstlerfantasien dienen können, sondern dass Frauen auch selbst eindrückliche surreale Werke zu schaffen imstande sind. Die Ausstellung präsentiert rund 260 Gemälde, Skulpturen und Fotografien von über 30 Künstlerinnen.

 

>Video zur Ausstellung

 

 

 

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Frida Kahlo (1907-1954).

Selbstbildnis mit Dornenhalsband, 1940.
Öl auf Leinwand. Collection of Harry Ransom

Center, The University of Texas at Austin,

Nickolas Muray Collection of Modern Mexican

Art © Banco de México Diego Rivera Frida Kahlo Museums Trust/VG Bild-Kunst, Bonn 2020.

 

>mehr über Frida Kahlo

 

 

 

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Leonora Carrington (1917-2011).

Selbstbildnis in der Auberge du Cheval d'aube, 1937-38. Öl auf Leinwand, The Metropolitan Museum of Art, New York

© VG Bild-Kunst, Bonn 2020.

 

>mehr über Leonora Carrington

 

 

 

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Dorothea Tanning (1910-2012).

Spannung, 1942. Öl auf Leinwand, Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch, Berlin, © The Estate of Dorothea Tanning/VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto: Jochen Littkemann, Berlin.

 

>mehr über Dorothea Tanning

 

 

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Dora Maar (1907-1997).

29 Rue d'Astorg, 1936. Photomontage. Silbergelatineabzug. Musée national Picasso-Paris, Dation Pablo Picasso 1979, MP3623, © bpk / RMN - Grand Palais / Dora Maar / VG Bild-Kunst, Bonn 2020.

 

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Marie Toyen (1902-1980).

Der Paravent, 1966. Öl und Collage auf

Leinwand, Musée d'Art Moderne de la Ville

de Paris © The Roger-Viollet

Photoagency / VG Bild-Kunst,

Bonn 2020.

 

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Leonor Fini (1907-1996).

Erdgottheit, die den Schlaf eines Jünglings bewacht, 1946. Öl auf Leinwand, 27,9 x 41,3 cm. © Weinstein Gallery, San Francisco and Francis Naumann Gallery, New York / VG Bild- Kunst, Bonn 2020.

 

 

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Bridget Tichenor (1917-1990).

Die Surrealisten/Die Spezialisten, 1956. Oil on Mazonite, 40 x 30,2 cm, Privatsammlung

Mexico, © Bridget Tichenor.

 

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Leonora Carrington (1917-2011).

Die Grande Dame, 1951.

Schirn Presse Fantastische Frauen.
© Schirn Kunsthalle Frankfurt, 2020,

Foto: Esra Klein.

 

 

>Video zur Ausstellung

 

>Website Schirn Kunsthalle Frankfurt

 

   
   

 

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