Pompeji

 

vesuv

Der böse Berg

Friedlich liegt er da, der Vesuv. Aber vor rund 2000 Jahren wurde er zum Monster und begrub Pompeji unter seiner Lava.

 

leiche

Der schnelle Tod

Es erwischte jeden genau so, wie er sass, ging oder lag. Man war einfach plötzlich tot, ohne Vorwarnung.

strassepompeji

Fussgängerstreifen?

Wohl eher nicht, aber diese Blöcke dienten dazu, dass man auch bei Überschwemmungen über die Strasse kam.

forum

Die Mainstreet von Pompeji

Sie führte zum Forum, wo immer etwas los war und wo man sich traf.

priapos

Der Phallus des Priapos

Griechische Mythologie. Priapos und sein Riesenphallus sollten den Wein- und Obstbauern reiche Ernte bescheren.

sex

Die spezielle Menukarte

Die Wände des Bordells von Pompeji sind mit Sex(dar)stellungen verziert, die als Menukarte dienten.

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Diashow

Von den Etruskern gegründet, hatte sich das Dorf am Golf von Neapel zu einer blühenden Stadt entwickelt. Vor allem, als der römische Imperator Augustus so um 30 v.Chr. an die Macht kam. Eine Zeit des Baubooms brach an. Da wurden verschwenderisch Triumpfbögen für die römischen Kaiser und Tempel für die Götter errichtet. Augustus war ein Anhänger von Apollo, vor allem aber von Venus. Ihr zu Ehren liess er einen Tempel aus reinem Marmor bauen. Die

pompejische Venus war mehr als eine Liebesgöttin, sie wurde auch als Mutter der Natur, Göttin der Fruchtbarkeit – und des Überflusses – verehrt. Und darin schwelgte die Stadt, man liess es sich gut gehen.

 

Doch eines schönen Sommermorgens im Jahr 79 n.Chr.
kam sie, die Katastrophe. Der nahegelegene Vesuv brach aus. Mit einer nie gekannten Wucht. Der Berg schleuderte eine 20 km hohe Säule aus vulkanischem Material aus, das sich über Pompeji senkte und alles unter sich begrub. Von den 10'000 Einwohnern überlebten nur wenige. Pompeji war begraben, Geschichte.

 

Erst 1800 Jahre später wurde die Stadt wieder ausgebuddelt. Und man konnte nur staunen, wie gut alles unter der Lava-Asche erhalten geblieben war. Die Tempel, die Strassen, die Läden, die Häuser, ja sogar die Mosaiken und Gemälde in den Gebäuden. Die Malereien decken den ganzen Bereich des Lebens ab. Bäuerliche Sujets aus dem Alltag, Krieg und Schlachten, Jagdszenen, Tiere, Blumen. Und – von den Besuchern besonders beachtet – deftige Erotik. Diese gibt es an den Wänden verschiedener Privatvillen, aber ganz speziell im Bordell, wo sie als eine Art «Menukarte» dienten.

 

 

 

 

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