Fondation Beyeler, Riehen/Basel.

 

Allein schon die permanente Sammlung hat es in sich! Hier vereinen sich die ganz Grossen der Modernen Kunst, von Cézanne über Van Gogh und von Monet bis Picasso. Dazu Alberto Giacometti, Francis Bacon, Rothko, Richter, Baselitz und wie sie alle heissen.

 

Und dann die hochkarätigen Wechselausstellungen, mehrmals pro Jahr. Kein Wunder, geniesst die Fondation Beyeler auch international einen glänzenden Ruf.

 

Die Sammler Ernst und Hildy Beyeler haben sich zeitlebens und mit Leidenschaft für Kunst engagiert. Ernst Beyeler war übrigens auch Mitbegründer der Internationalen Kunstmesse Basel, das war 1970. Er war aber auch Galerist und in dieser Funktion mit vielen Künstlern persönlich verbunden, so mit Pablo Picasso, dessen Werke er verkaufte. Und kaufte – für seine eigene Sammlung. Diese floss 1984 in die Beyeler-Stiftung ein.

 

Seit 1997 wird die Sammlung im grosszügig konzipierten und erfreulich hellen Museum der Fondation Beyeler gezeigt. Architekt des Museums ist jener Mann, der auch das >Zentrum Paul Klee in Bern gebaut hat: der Italiener Renzo Piano. Dass beide Museen aus seiner Hand stammen, ist allerdings kaum erkennbar, – zu unterschiedlich sind die Resultate. Gelungen sind sie beide.

 

 

 

Bild im Titel: Vincent van Gogh,

Champ aux meules de blé, 1890.
(Ausschnitt).

 

 

 

>www.fondationbeyeler.ch

 

 

museum_beyeler

 

Handschrift des Museumsspezialisten Renzo Piano.

Schon auf der halben Welt hat der italienische Museumsarchitekt seine Spuren hinterlassen. Auch die Fondation Beyeler ist ein gelungener Wurf.

picasso

 

Beyelers Bezug zu Pablo Picasso.

Ernst Beyeler war nicht nur Sammler, sondern auch Galerist. Mit vielen Künstlern, deren Werke er verkaufte, war er freundschaftlich verbunden. Besonders mit Pablo Picasso. Von ihm konnte er 1966 eine ganze Reihe von Bildern aus dessen Atelierbeständen erwerben. Wie dieses hier:
«La femme qui pleure», 1937.

cezanne

 

Paul Cézanne.

Die Sammlung umfasst mehrere Werke von Paul Cézanne, darunter eines aus der berühmten Serie der Badenden. «Sept baigneurs» heisst das Bild aus dem Jahr 1900.

 

giacometti

 

 

 

Alberto Giacometti.

Übermannsgross ist diese Statue des gehenden, pardon, des schreitenden Mannes. «L'homme qui marche II» heisst sie denn auch. Sie zählt zu den wichtigsten Werken des Künstlers und entstand 1960 im Rahmen eines Kunstprojektes für die New Yorker Chase Manhattan Plaza.

ernst_hildy_beyeler

Ernst und Hildy Beyeler, die Sammler.

Ernst (1921-2010) und Hildy (1922-2008) Beyeler, hier in einem Bild von 1997. Foto Niggi Bräuning, Quelle Fondation Beyeler. >mehr

 

 

more

 

 

 

 

 

Permanente Sammlung Beyeler

Sonderausstellungen

 

la-vie_picasso

Der junge Picasso

Ausstellung vom 3.2. bis 26.5.2019.
Picassos Blaue und Rosa Periode. 80 Werke aus Museen und Privatsammlungen der ganzen Welt.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Musée National Picasso und dem Musée d'Orsay in Paris.

balthus

 

Balthus

Ausstellung vom 2.9.18 bis 1.1.2019.
Balthus' erotische Bilder, die 1934 in Paris einen Skandal ausgelöst haben, sind bis heute Anlass von Diskussionen. Die Fondation Beyeler lädt die Besucher zu Diskussionsrunden und Vorträgen ein.

monet

 

Claude Monet

Ausstellung vom 22.1. bis 28.5.2017.
62 Werke aus der Zeit zwischen 1880 und 1920. Sammlung Beleyer sowie internationale Museen und Privatsammlungen.

kandinsky

 

Kandinsky, Marc und der Blaue Reiter

Ausstellung vom 4.9.16 bis 22.1.17.
Mit 90 Werken aus den bedeutendsten Museen
der Welt und aus Privatsammlungen.

dubuffet

Jean Dubuffet

Ausstellung «Metamorphosen der Landschaft».
Vom 31. Januar bis 8. Mai 2016. Rund 100 Werke des Franzosen, darunter viele grossflächige Gemälde. Beyeler war jahrzehntelang Dubuffets Galerist und verkaufte mehr als 750 seiner Werke.

 

 

 

 

 

vangogh
beyeler
giacometti
cezanne
picasso
museum