Stadtmuseum Dresden.


Das Museum ist in einem prächtigen Stadtpalais unweit der Altstadt untergebracht – natürlich Barock (was denn sonst in Dresden). Es wurde um 1770 herum als Landhaus errichtet und 2006 von Grund auf saniert und in ein modernes Museum umgewandelt.

 

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Das spätbarocke Palais als Stadtmuseum.

 

 

Wie es sich für ein Stadtmuseum gehört, zeigt es nicht nur die geschichtliche Entwicklung Dresdens vom 12. Jahrhundert bis heute, sondern auch Besonderheiten der Stadt. Wie zum Beispiel das spezielle Leben in der Zeit der DDR – dokumentiert mit spannenden Original-Exponaten. Oder wie die Bevölkerung während des Siebenjährigen Kriegs lebte. Oder wie sich der technische Fortschritt einstellte ...und so weiter.

 

 

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Die imposante Barocktreppe des Palais.

 

 

Das Palais ist sehr geräumig. Auf vier Etagen sind die permanenten Einrichtungen und Sammlungen verteilt, und es bleibt erst noch Raum für Sonderausstellungen und einen Festsaal für feierliche Anlässe.

 

 

 

 

Titelbild (Ausschnitt)
Gothardt Kuehl (1850-1915).
Augustusbrücke im Winter, 1899.
Stadtmuseum Dresden.

 

 

 

>Überblick Dresden

 

>Die Dresdner Sezession 1919

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus der Gemäldesammlung der Städtischen Galerie

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Hermann Prell (1854-1922).

Im wilhelminischen Kaiserreich um 1900 war Prell ein begehrter Maler für monumentale Wandbilder. Zwischen 1879 und 1912 wurde er mit der Ausgestaltung von 20 Gebäuden beauftragt. Er lehrte als Professor für Historienmalerei an der Dresdner Kunstakademie.

 

Auch für das >Dresdner Albertinum hat er eine Reihe solcher historischer und mythologischer Werke geschaffen. Die Städtische Galerie Dresden des Stadtmuseums besitzt mehr als 1'000 Studien, Entwürfe und Skizzenbücher des Künstlers.

 

Männliche Aktstudie für die Figur des Kronos, 1902, und Weibliche Aktstudien 1902, beide für Wandbilder im Albertinum.

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Ruinen der
Frauenkirche, 1985.
 

Siegfried Klotz (1939-2004).

Das Ölbild «Mahnmal Frauenkirche» stammt aus dem Jahr 1985 und zeigt die in den Jahren 1726-43 erbaute und im Februar 1945 durch alliierte Bomben zerstörte Kirche noch in Ruinen. Erst nach der Wiedervereinigung Deutschlands begann der Wiederaufbau 1993, der bis 2005 dauerte.

 

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Arthur Rudolph (1885-1959).

Ein Porträt des Malers Conrad Felixmüller aus dem Jahr 1915. Felixmüller war der erste Präsident der in Dresden 1919 gegründeten Künstlergruppe «Dresdner Sezession».

 

>mehr über die Dresdner Sezession 1919

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Wilhelm Heckrott (1890-1964).

Er war neben Conrad Felixmüller und Otto Dix einer der Mitbegründer der Dresdner Sezession 1919. Das Gemälde «Hirtenjunge» entstand 1921 in seiner expressionistischen Spätphase, in der er sich Motiven des ländlichen Lebens zuwandte. Die festen Konturlinien der Figur sind die ersten Anzeichen für seine kommenden Phase: die Neue Sachlichkeit.

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Ralf Winkler alias A.R. Penck (1939-2017).

Einer der «neuen Wilden» unter den Bildhauern und Malern, geboren in Dresden. Mit dem DDR-Sicherheitsdienst bekam er ab 1969 zunehmend Probleme, seine Bilder wurden beschlagnahmt. 1980 wurde er sogar ausgebürgert, er zog nach Paris ins Künstlerviertel Montmartre. Später lebte er auch noch in Irland, 2017 starb er in Zürich.

 

Bild: «Porträt J.S. kubistisch», 1962.

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Fotos / Diashow

 

Sonderausstellung

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«Signal zum Aufbruch –
Die Dresdner Sezession 1919»

Ausstellung vom 15.6. bis 15.9.2019 in der Städtischen Galerie Dresden. Zum 100-jährigen
Jubiläum der Gründung der Künstlergruppe.

 

 

   
   

 

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