Fritz Kleisli
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Titelbild (Ausschnitt)
Georges Clairin (1843-1919).
Portrait de Sarah Bernhardt, 1876. Petit Palais Paris, Musée des Beaux-Arts.
Es ist ein modernes Notizbuch – oder ein
«Blog», wie man das heute wohl nennt. Ein Kunstblog.
In ihm trage ich zusammen, was ich über Kunst und Geschichte in Erfahrung bringen kann. In Kunstausstellungen, in Museen, auf Kunstreisen. Die Notizen sorgen dafür, dass die Eindrücke nicht verblassen. Fakt ist: Von all den früher (vor artfritz.ch) besuchten Museen weiss ich... nichts mehr – höchstens noch, dass ich mal da war. Dank artfritz geht jetzt nichts mehr verloren – ich kann jederzeit auf das Gesehene zurück greifen.
Ich bin kein Kunstexperte, bloss ein neugieriger und interessierter Beobachter der Kunstszene.
Die Informationen, die ich hier zusammentrage, hole ich mir aus Museen, Ausstellungen, Büchern und Zeitungen, Fachschriften, Google, Wikipedia, Führungen (>Kunst über Mittag) ...und jeder anderen verfügbaren Quelle. Ich lese, fotografiere und schnappe alles auf. Dann verarbeite ich es auf der Website – in meinen eigenen Worten. So formuliert, dass ich es selbst verstehe – und andere Leserinnen und Leser hoffentlich auch.
Artfritz.ch ist ein reines Hobby – ohne jeden kommerziellen Hintergrund und ganz ohne Werbung. Das Hobby eines Rentners, der gefühlt ein Leben lang geschrieben, fotografiert und publiziert hat – wenn auch nicht über Kunst, sondern über Sport (Tennis). Mit der Pensionierung fand ich mich plötzlich auf dem Trockenen – dank artfritz.ch kann ich mich jetzt wieder austoben.
Wenn dieser «Blog» auch anderen dient – umso besser. Teilen im Zeitalter der sozialen Medien ist ja in. Ich freue mich über jedes Feedback.
Fritz Kleisli
PS: Die Basis zu artfritz.ch wurde 2011
mit der Seite >Stilepochen gelegt.
Als Website erscheint artfritz.ch
seit 2015.
Von jungen Website-Nerds höre ich oft, dass meine Website «nicht mehr dem neuesten Stand der Technik entspricht». Vielleicht ist das so. Aber viele der «modernen» Websites überzeugen mich nicht. Sie sind mir zu nervös, zu verspielt, zu unruhig. Ständig wechselnde Bilder, Texte, die man zusammenkratzen muss – falls denn solche überhaupt noch vorhanden sind, und alles ständig unterbrochen von nervenden Werbeblöcken.
Deshalb baue ich die Site weiter selbst auf, im klassischen Stil, «von Hand gemacht», sozusagen. Und so aufgebaut, dass man die Website wie ein Buch oder eine Zeitschrift lesen – ja, lesen! – kann. Am Compi, am Laptop oder auf dem iPad. In aller Ruhe. Und ohne jede Werbung. Das wird so bleiben, versprochen.
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Mit Kunst wollte ich mich schon einmal befassen. Das war 1969. Zusammen mit
einem dänischen Kunstexperten wollte ich ein Fahndungsblatt für gestohlene oder verlorene Kunstgegenstände publizieren.
«Argus Artis» hiess das Blatt. Aber das Projekt wurde zum Flop – nach drei Nummern war Schluss. Dabei war die Idee hinter dem Businessplan nicht mal schlecht und das Blatt fand auch Käufer. Schuld am Flop war eine krasse Fehleinschätzung des Marktes...