Kulturort Weiertal, Ausstellung «Traumwelten»

vom 30.Mai bis 6. September 2026

 

Träumereien im Park Weiertal


Achtzehn Künstler:innen zeigen mit fantasievollen Installationen, wie sie die Welt der Träume wahrnehmen. Sie lassen die Besucher an ihren Ideen teilhaben und laden sie ein, mit diesen zu kommunizieren. Die Spannweite ist bemerkenswert, sie reicht von Fantasien über Ängste, Kritik an Umweltsünden und Überkonsum bis zu Skulpturen und witzigen Installationen, die zum Schmunzeln verleiten.

 

 

Ausstellungsplakat Park Weiertal

 

 

Träumereien im Traumpark Weiertal

 

 

Ausstellungsplakat Galerie Weiertal

 

 

Die von Ostschweizer Künstler:innen geschaffenen «Traumwelten» finden sich nicht nur im prächtigen Park des Kurorts Weiertal, sondern werden auch in der GALERIE WEIERTAL ausgestellt –
auf zwei Etagen verteilt.

 

 

 

 

>Die kleine Story des Kulturortes Weiertal
von 1982 bis 2026. San Keller und Daniel Züsli
nach Angaben von Maja und Rick von Meiss.

 

 

Titelbild

Barbara Stirnimann, 2026. Gespinst-Gespenst.
Ein Spinnennetz aus Natur- und Kunststoff.

 


Vom 30. Mai bis 6. September 2026.
Öffnungszeiten Sa und So 11-17 Uhr
Eintritt in den Park Fr. 10.-, Kinder gratis.

Anfahrt im Auto: In Navi eingeben
Rumstalstrasse 55 Winterthur

 

 

 

Frühere Veranstaltungen

im Kulturort Weiertal

 

 

>2025 Jubiläum 25 Jahre Kurort Weiertal

 

>2024 Hortus Conclusus – Garten der Sinne

 

>2023 Biennale 8 Weiertal «Common Ground»

 

>2022 Ausstellung Weiertal «Von Wegen»

 

>2021 Biennale 7 Weiertal «Vorüber_gehend»

 

>2019 Biennale 6 Weiertal «Paradise Lost»

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tibor von Meiss,
Übergang, 2026.
 

 

Tibor von Meiss

 

Am Eingang zum Park hängt diese luftige Installation von Tibor von Meiss. Sie heisst Übergang, weil sie den Übergang vom steinigen Gehweg in die träumerische Parklandschaft verkörpert. Die an eine Wäschehänge erinnernde Installation besteht aus Baumwollgewebe, Metalldraht und Eisenstangen. Sie versperrt nicht etwa den Eingang, sondern lädt vielmehr zum Eintreten in den Park ein. «Im Hier und Jetzt wandelst Du umhüllt von Träumen in andere Welten und kommst zu Dir zurück» – schreibt der Künstler.

 

 

Markus Fehr,
Der Raum I.

 

 

 

Markus Fehr

 

Das kleine Holzhaus nennt sich Der Raum und ist ein handwerkliches Kunstwerk, das in unzähligen Arbeitsstunden aufgebaut wurde.

 

Es besteht aus tausenden von kleinen Holzlatten, die in gleichmässigem Rhythmus sorgfältig geschichtet sind. Kompakt, elegant, licht- und luftdurchlässig.

 

Der Innenraum des Kubus wird von einer kuppelförmigen Decke abgeschlossen und erinnert so an einen sakralen Ort. Die Installation wirkt wie eine kleine Kapelle.

 

Je nach Tageszeit dringen die Sonnenstrahlen in den Raum ein. Zwei Hocker laden zum Verweilen, zum Meditieren oder zum Träumen ein.

 

Barbara Stirnimann, Gespinst-Gespenst, 2026.

 

 

Barbara Stirnimann

 

Die prachtvollen Apfelbäume im Park dienen als Kulisse für dieses künstlerische Spinnennetz, das Barbara Stirnimann Gespinst-Gespenst nennt.

Es ist ein Geflecht aus Natur- und Kunststoff – ein echter Hingucker. Und ein Erlebnisraum, der vielfältige Empfindungen hervorruft: Neugier, Furcht, Verletzlichkeit oder was auch immer.

 

 

 

René Düsel,
Welt-Vogel-Nest

 

René Düsel

 

Ein Vogelnest hoch oben im Baum. Oder etwa doch nicht? Führen da nicht Leitern zu diesem Nest? Wozu braucht ein Vogel Leitern?

 

Für den Bildhauer und Maler René Düsel ist dieses kugelige Kunstwerk mehr als ein Vogelnest. Er nennt es Welt-Vogel-Nest und sieht in diesem iglu-förmigen Gebilde aus Metall so etwas wie ein kleines Haus, das sich als Versteck oder Rückzugsort für viele Kreaturen eignet, nicht nur für Vögel.

 

 

 

Brigitte Baserga, AnderschARTige.

 

 

Brigitte Baserga

 

Am Uferweg des grossen Weihers im Park zeigen sich seltsame Wesen. AnderschARTige nennt sie die Künstlerin. Ihrer Meinung nach sind es Geschöpfe, die sich aus ihrer verborgenen Welt herauswagen und ausnahmsweise auch mal tagsüber erscheinen.

 

Damit schlägt die Künstlerin eine Brücke zur Welt der Träume. Durchaus möglich, dass solche Geschöpfe manchmal in Träumen vorkommen. Sie kreiert eine ganze Serie davon und platziert sie rund um den Weiher. Darunter der Buckelzott, das Erdweib, der Waldschratt, der Frechdachs, der Schlurch, die liebliche Waldfrau oder der hier heimische Weiertalteufel.

 

Alle Geschöpfe sind fantasievoll aus Mangan-Ton und/oder Thurlehm modelliert.

 

 

Urs Martin Traber,
Eisenkugel.

 

Urs Martin Traber

 

Diese filigran gefertige Eisenkugel ist eine Skulptur der Extraklasse. Sie ist komplett mit Patina belegt und wirkt deshalb uralt. So alt wie das Universum oder unser Planet. Für den Künstler ist die Kugel die vollkommenste geometrische Form und wird so zum Symbol von Ganzheit und Vollkommenheit.
Und: «Meine Eisenkugel umhüllt mit ihrer durchbrochenen Oberfläche einen imaginären Raum, Platz für Träume, Vorstellungen und Ideen».

 

 

Roland Rüegg, Mushroaming, 2017.

 

Roland Rüegg

 

Der Künstler geht ganz explizit auf das Ausstellungsthema ein und sagt zu seinem Werk Mushroaming: «Der Stoff, aus dem die Träume sind. Was liegt hier näher als ein psilocybin-haltiger Pilz, der Magic Mushroom, der uns Halluzinationen und Träume beschert». Seine Pilze bestehen allerdings aus Ahorn. Gebrannt, weisses Pigment, geölt.

 

 

Ursula Anna Engler, Hängematte.

 

Ursula Anna Engler

 

Eine Hängematte, dazu noch in rosarot, lädt geradezu zum Träumen ein. Sie wird zum Raum der Reflexion, wo die Seele baumeln darf. Englers Installation ist nicht nur für die Traumwelt geschaffen, sie ist auch mitten in einer Traumwelt gehängt: im traumhaften Garten des Kulturorts Weiertal.

 

 

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Fotogalerie «Traumwelten» 2026

 

 

>Ausstellungsprogramm (Website Kulturort Weiertal)