Villa Flora, Winterthur.


Die Geschichte der Villa ist eng verknüpft mit jener des Sammler-Ehepaars Arthur und Hedy Hahnloser-Bühler. Die treibende Kraft beim Aufbau der Kunstsammlung war die Tochter des Textilunternehmers Bühler, die sich selbst auch als Malerin betätigte. Arthur Hahnloser war von Beruf Augenarzt.

 

Das Sammlerpaar pflegte engen freundschaftlichen Kontakt zu den Künstlern und unterstützte diese durch den Ankauf ihrer Werke. Einen besonders guten Draht hatten die Hahnloser zu Félix Vallotton, der ihr künstlerischer Berater beim Aufbau der Sammlung war.

 

Nach dem Tod von Arthur (1936) und Hedy (1952) übernahm Sohn Hans Robert Hahnloser (1899-1974) die Betreuung der Sammlung; nach seinem Ableben ging sie an die Hahnloser/Jaeggli-Stiftung über.

 

1995 wurde die Villa Flora in ein Museum umgebaut, wo die Sammlung bis 2014 gezeigt werden konnte. Doch dann beschloss die Winterthurer Regierung, das Budget zu kürzen und die Subventionen für das Museum zu streichen. Der Museumsbetrieb konnte nicht mehr finanziert werden – das Museum wurde geschlossen.

 

Die Sammlung ging auf Tournee. Nach Hamburg, Halle, Paris, Stuttgart. Und dann ins Kunstmuseum Bern.

In Bern hätte die Kollektion dann als Dauerleihgabe weiterleben sollen. Allerdings gab es im Vertrag eine Klausel, die die Möglichkeit im Raum liess, die Bilder irgendwann einmal wieder nach Winterthur zurück zu bringen – dann nämlich, wenn das Museum in der Villa Flora wieder eröffnet werden sollte.

 

Diese Entscheidung fiel früher als erwartet. Noch vor Beginn der Ausstellung in Bern (11.8.17 - 11.3.18) wurden in Winterthur die Weichen gestellt: Das Stadtparlament stimmte schon im Frühjahr 2017 einer Erhöhung der Subventionen zu...

 

 

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Villa Flora, Südfassade. Bronze-
plastik von Aristide Maillol.

Foto Peter Engeler.

 

 

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Bibliothek der Villa Flora. Gemälde
von Félix Vallotton.

Foto Peter Engeler.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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1912: Henri Manguin (1874-1949).

Henri Manguin war einer Künstler, der in der Villa Flora ein und aus ging. Das Bild links zeigt die Villa im Jahr 1912 durch die Augen des Künstlers gesehen.

 

 

«Le thé à la Flora Winterthur» heisst dieses Gemälde. Links die Ehefrau des Künstlers, Jeanne Manguin, rechts die Gastgeberin Hedy Hahnloser-Bühler. Gemalt 1912.

 

Dauerleihgaben der Hahnloser/Jaeggli-Stiftung, Kunstmuseum Bern. Ausstellung vom 11.8.2017
bis 11.3.2018.

 

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Arthur und Hedy Hahnloser, die Hausherren.

Gemälde von Félix Vallotton (1865-1925), 1908-1909. Zu diesem Künstler hatten die Hahnloser ein spezielles Freundschaftsverhältnis. Der in Lausanne geborene und meist in Paris lebende Félix Vallotton beriet das Sammlerpaar in künstlerischen Belangen beim Aufbau der Sammlung. >mehr über Félix Vallotton

 

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Sammlung auf Tournee.

Als das Museum in der Villa Flora 2014 aus Kostengründen geschlossen werden musste, ging die Sammlung auf Reisen und wurde im Kunstmuseum Hamburg gezeigt, dann in Halle, in Paris und in Stuttgart. Und zum Schluss in Bern im Kunstmuseum.

 

>Ausstellung in Bern 2017/2018

Wann wieder
zurück nach Winterthur?

Geplant war eine Dauerleihgabe an die Berner. Aber dann entschied das Winterthurer Stadtparlament im Frühjahr 2017, die Subventionen wieder fliessen zu lassen. Die Villa kann ihre Museumstätigkeit nach einem Umbau wieder aufnehmen. In ein paar Jahren dürfte die Sammlung wieder in Winterthur zu sehen sein.

 

Villa Flora als Teil eines neuen Konzepts

Winterthur will seine Kunstlandschaft aufmöbeln. Im Rahmen einer «Dreihäuser-Strategie» werden die Subventionen für die städtischen Museen aufgestockt. Für das >Kunstmuseum, das Museum >Oskar Reinhart und für das Museum Villa Flora stehen künftig 1.12 Mio Franken zur Verfügung – bisher waren es 475000 Franken.

 

Was ist mit der Sammlung Römerholz?

 

Das vierte Winterthurer Kunstmuseum, die
>
Sammlung Oskar Reinhart am Römerholz, wird von der Schweizerischen Eidgenossenschaft geführt und gehört nicht zur Winterthurer «Dreihäuser-Strategie».

 

 

Ausstellung Sammlung Hahnloser 2017/18

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Ausstellung im Kunstmuseum Bern 2017/18.

Rund 100 Werke aus der Hahnloser/Jaeggi-Stiftung und aus der ehemaligen Sammlung Arthur und Hedy Hahnloser sind zu sehen.
Die Ausstellung läuft vom 11. August bis
zum 11. März 2018.

   
   

 

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